Arbeiten mit 3D-Geräten
3D-Stifte & 3D-Druck: Technik begreifen
Die VHS Bludenz bringt gemeinsam mit der Wirtschaft im Walgau (WIWA) MINT-Bildung direkt in die Schulen der Region. In Volks- und Mittelschulen im Walgau, im Großen Walsertal und im Klostertal erleben Kinder und Jugendliche, wie aus Ideen greifbare Objekte werden – mit 3D-Stiften, 3D-Druckern und viel Raum zum Ausprobieren.
Mehr als 100 Workshops in den Jahren 2026 und 2027 machen Technik sichtbar, kreativ und verständlich. Volksschulkinder arbeiten mit 3D-Stiften, Mittelschüler steigen in den 3D-Druck ein. Ergänzend bietet die VHS Bludenz außerschulische Workshops für interessierte Kinder und Jugendliche an.

3D-Stifte
Mit 3D-Stiften wird Technik unmittelbar erlebbar: Kinder zeichnen nicht auf Papier, sondern direkt im Raum. Dabei entstehen kreative Objekte, erste Konstruktionen und ein spielerischer Zugang zu räumlichem Denken, Feinmotorik und Problemlösung. Ideal für Volksschulen und einen niederschwelligen Einstieg in die Welt der MINT-Themen.
Lehrpersonen an Volks- und Mittelschulen in der MINT-Region Walgau - Großes Walsertal - Klostertal haben die Möglichkeit, 3D-Stifte, Filament und die Unterrichtsplanung auszuleihen. Die 3D-Stifte sind von der Firma Filapen. Mit dem Code “vhsbludenz5” bekommen Sie 5% Rabatt auf Ihren Einkauf bei Filapen (www.filapen.de).
3D-Druck
Vom digitalen Entwurf zum fertigen Objekt: In den 3D-Druck-Workshops erleben Schülerinnen und Schüler moderne Fertigungstechnologien praxisnah. Sie entwickeln eigene Modelle, verstehen technische Abläufe und entdecken, wie Kreativität, Technik und Zukunft zusammenhängen.
Aufgrund der didaktischen Anforderungen sind die Workshops mit 3D-Druckern nur für die Mittelschulen vorgesehen. Qualifizierte Lehrpersonen können für ihre Schule die 3D-Drucker und die installierten Notebooks, das Filament und die Unterrichtsvorbereitung ausleihen.

Wirkung in der Region
Dieses Projekt stärkt die frühzeitige Begeisterung für technische und digitale Berufe, fördert Zukunftskompetenzen entlang der gesamten Bildungskette sowie die Innovations- und Problemlösefähigkeit junger Menschen und ermöglicht zugleich einen chancengerechten Zugang zu Zukunftstechnologien – auch in peripheren Regionen, wobei mit diesem Projekt ein besonderer Fokus auf der flächendeckenden Erreichbarkeit im Walgau, im Großen Walsertal und im Klostertal liegt, um MINT-Bildung nachhaltig im regionalen Bildungs- und Wirtschaftsraum zu verankern.
"Regionale Entwicklung beginnt in der Bildung. Wenn wir Kinder und Jugendliche für Technik begeistern, stärken wir nicht nur ihre individuellen Zukunftschancen, sondern auch unseren Wirtschaftsstandort.
Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, regionaler Wirtschaft und der VHS Bludenz zeigt, wie nachhaltige MINT-Förderung gelingen kann – praxisnah, zugänglich und regional verankert."
(Georg Geutze, ehem. Geschäftsführer Wirtschaft im Walgau)
"Volkshochschulen allgemein sind Erwachsenenbildungsinstitute. Die VHS Bludenz ist insofern anders, weil das Kursangebot für Kinder und Jugendliche außerordentlich groß und vielfältig ist. Neben MINT-Projekten wie diesem sind das viele Workshops für Eltern und Kinder gemeinsam und die Sommerakademie mit mehr als 45 Wochenworkshops.
Wenn Kinder mit einem 3D-Stift arbeiten oder ihr erstes eigenes Objekt aus dem 3D-Drucker in Händen halten, passiert etwas Entscheidendes: Technik wird begreifbar. Unser Ziel ist es, jungen Menschen frühzeitig den Zugang zu digitalen Fertigungstechnologien zu ermöglichen – nicht abstrakt, sondern praktisch, kreativ und selbstwirksam. Mit diesem speziellen MINT-Projekt schaffen wir nachhaltige Strukturen, die Schulen in der Region langfristig stärken und Lehrpersonen konkrete Werkzeuge in die Hand geben."
(Patrick Burtscher, Geschäftsführer VHS Bludenz)
Anfragen und Beratung
Patrick Burtscher
Geschäftsleitung
05552 65205
